Thailand 2009 Patong Beach, Phuket

 

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Dienstag, 11.01.2011

Ich stelle fest, dass ich das ganze Jahr noch kein einziges Stück Schokolade gegessen habe. Zum Dank kann ich meinen Gürtel auch wieder mit dem dritten Loch verschließen – kurz nach Weihnachten war das erste Loch schon eng! Zur Feier des Tages – man darf das Belohnungssystem schließlich nicht vernachlässigen – gönne ich mir bei Starbucks einen Blueberry Muffin! Echt lecker das Ding, und ein typisch thailändisches Frühstück, Cafe Latte & Muffin. Ich beobachte das Treiben auf der Beach Road von der Terrasse des Cafes, heute Morgen ist Flut, da wirkt der Strand etwas breiter. Die ersten Liegen füllen sich, die obligatorischen Nippes-Verkäufer ziehen ihre Runden, die russischen Edel-Nxxxxx mit ihren „Fick Mich“ Plateaus und „Paris Hilton“ Sonnenbrillen flanieren über die Uferpromenade. Mir wird das ganze zu hektisch und ich fahre zum Pier um die 13:00 Fähre nach Ko Lan zu erwischen.

 

Die Fähre legt pünktlich ab und nach einer geruhsamen 45 min Überfahrt ist auch schon wieder Ko Lan erreicht. Auf der Fahrt höre ich das Ostseelied von Hildegard Knef.

 

Ich hasse die gläserne Bläue des Himmels,
die nie müde Sonne, die alles entdeckt.
Ich hasse die flimmernde Hitze des Südens,
den graslosen Felsen, der lustlos sich streckt.

 

Schenk mir die drohenden Farben des Nordens,
die tropfende Stille der schneelosen Nacht.
Schenk mir die ängstlichen Lichter des Morgens,
das Knistern der Dünen, den Sturm, der laut lacht.

 

Schenk mir den klirrenden Atem der Kälte,
die nahtlosen Schnüre des Regens am Meer.
Schenk mir den Nebel, der alles entstellte,
die tiefschwarzen Nächte und Wolken wie Teer.

 

Gib mir noch einmal den Strand meiner Kindheit,
mit Muscheln und Bernstein auf trockenem Weiß.
Gib mir den salzigen Wind meiner Ostsee,
das Jammern der Möwe, die hoffnungsvoll kreist.

 

Gib mir die Molen mit moosgrünen Beinen und Wellen,
die singen ihr endloses Lied.
Gib mir die Farben, die still sich vereinen,
den Atem der Kindheit,
der lautlos entflieht.

 

Ein ganz wunderbarer Text, wenn man bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel unterwegs ist, gleichwohl ich freue mich schon wieder auf „mein“ Hiddensee im April!

 

Ich nehme mir ein Moped-Taxi und steuere Tien Beach an. Die Fahrt geht über eine sehr enge Strasse über den Berg, ich schließe ob des Fahrstils des Fahres mit meinem Leben ab und genieße die Aussicht. Am Tien Beach finde ich einen sehr schönen Sandstrand mit vielen schattigen Bäumen und es ist auch gar nicht so sehr überlaufen. Leider liegen jede Menge Speed Boote am Strand vor Anker; als die gegen 16:00 ihre russischen Gäste wieder einsammeln, machen die einen Höllenlärm, aber so von 17:00 bis kurz vor 18:00 habe ich den Strand in der Abenddämmerung fast für mich alleine und das ist eine sehr gute Stimmung.

 

Nach dem abendlichen Workout gönne ich mir im Kiss Food um Ecke – mittlerweile fast mein Stammlokal – ein Tom Yam mit Shrimps; das war das schärfste, was ich bisher in diesem Urlaub gegessen habe. Ich mache noch einen Verdauungsspaziergang über die abendliche Beach Road und höre eine paar mal, dass ich doch ein „sexy man“ wäre; so langsam glaube ich das fast selbst J

 

Ich merke dass das Tom Yam in meinem Gedärm ein Eigenleben entwickelt und mache mich auf den Rückweg ins Hotel. An der New Orn Bar direkt vor dem Hotel gönne ich mir noch einen Thai Whiskey – man kann ja nie wissen. Nachdem ich mich des Tom Yams wieder entledigt habe, geht’s mir auch schon wieder deutlich besser. Merkwürdig, ich hatte bisher noch nie Magenprobleme in Thailand, aber das war jetzt schon das zweite Mal in einer Woche, das mein Magen verrückt spielt L.

Bilder: http://picasaweb.google.com/vbman60/Pattaya11012011#
13.1.11 05:38
 


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