Thailand 2009 Patong Beach, Phuket

 

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Mittwoch, 12.01.2011

Heute war ich mal wieder in Ausflugsstimmung. Nachdem ich den Vormittag lesend in Cafe verdöst habe, mache ich mich mittags auf Richtung Norden um die Sanctuary of the truth zu besichtigen. Auf der Fahrt durch Nakula entdecke ich eine deutsche Ecke. Jede Menge Lokale, welche Schnitzel, Rostbraten und dergleichen auf der Karte haben. Sogar der Äppler vom Possmann ist erhältlich; Gott sei Dank weist aber ein Verkehrsschild darauf hin, dass es ca. 10.000 km bis Offenbach sind – ok, Offenbach ist auch 10.000 km von Frankfurt weg, aber das ist ein anderes Thema! Die Sanctuary of the truth ist ein erst in den 80er Jahren errichteter Tempel vollständig aus Holz und gilt als größtes Bauwerk aus Holz auf der Welt. Mit wundervollen Schnitzereien und Ornamenten wird die u.a. die Schöpfung, basierend auf den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft dargestellt. Eine sehr liebevoll gestaltete Anlage; aber die 500 THB Eintritt finde ich selbst für thailändische Verhältnisse happig. Aber wenn man sieht, wie aufwendig das Bauwerk gestaltet ist und das ständig etwas restauriert und erhalten werden muss, ist das auch irgendwie gerechtfertigt. Dafür wird man aber mit der Pferdekutsche vom Eingang bis zum Tempel gefahren. Im Norden von Pattaya, bei Nakula befinden sich zahlreiche Luxuswohnanlagen, in denen man – bezogen auf Frankfurter Verhältnisse – „Luxusappartements“ zu moderaten Preisen erwerben kann. Da man aber als Ausländer in Thailand aber keine Immobilien erwerben darf, funktioniert das nur über Mittelsleute; mir kommt da spontan der Gedanke „time sharing“ in den Sinn. Da die meisten Verkaufsprospekte auch in russischer Sprache aufgelegt sind, weiß man ja, wen man da als Nachbarn zu erwarten hätte. Bei einer sog. Luxuswohnanlage habe ich mir mal den Strand etwas genauer angesehen, das war kein Strand, das war eine Müllhalde. Mag ja sein, dass man vom 20. OG einen wunderbaren Blick hat, aber im EG herrscht ziemliches Chaos und Dreck. Ich stelle fest, dass ich mich bei meiner Anmeldung für den Pattaya Triathlon für 2010 angemeldet hatte – die Seite war noch nicht aktualisiert - und daher auch auf der Warteliste für den bereits stattgefundenen Wettbewerb gelandet bin. Nach einer Nachfrage beim Veranstalter stellt sich aber heraus, dass die Anmeldung für 2011 erst im März online gestellt wird. Das bedeutet also, es ist noch alles offen und ich kann mich im März für den Phuket Triathlon anmelden!!! Wenn ich mir die Ergebnisliste von 2010 so anschaue, dann sollte mit einer Zeit < 4h ein Top10 Platz in der M50, vielleicht sogar als bester Deutscher in der M50 drin sein. Nachdem 2009 und 2010 trainingtechnisch betrachtet Nullnummern waren, habe ich jetzt auf einmal wieder richtig Lust auf Sport, gut so! Abends spaziere ich über die Beach Road und beobachte das Treiben in den angrenzenden Sois und Beer Bars. Die Uferpromenade ähnelt in der Nacht einem einzigen großen Kontakthof. Einige Ladies sprechen mich ganz direkt an, einige lächeln nur etwas verschüchtert, mit 2 Mädchen unterhalte ich mich ein wenig. Die eine meinte, sie käme aus dem Norden, wäre erst 2 Monate in Pattaya und würde deutsche Männer ganz toll finden, alles klar, wenn ich gesagt hätte, ich wäre Schwede, würde sie wahrscheinlich schwedische Männer ganz toll finden – ob sie wohl weiß wo Schweden überhaupt liegt? Ihr Englisch ist etwas holperig, die Konversation gestaltet sich mühsam. Auf jeden Fall meinte sie, sie wäre 36 Jahre alt; ich hätte höchstens Anfang 20 geschätzt. Als ich ihr Angebot, mich für den Rest meines Urlaubs treu zu begleiten dankend ablehne, tut sie so als wäre sie tieftraurig. Nun ja, bei ihrem netten Lächeln wird bestimmt noch jemand schwach. Ich gönne mir in einem kleinen Restaurant einen sehr leckeren gegrillten Fisch und ein großes Bier und schließe den Abend mit einem Rundgang durch die Soi6 ab. Eine Go Go Bar neben der nächsten, jede Menge mehr oder wenige attraktive Ladies wollen mich mit „welcome sexy man“ und Angeboten wie „ein Bier für nur 60 THB“ zum Eintreten locken. Einige wirklich sehr attraktive Ladyboys versprechen mir den besten Sex meines Lebens – da fängt es in meinem Magen schon wieder an zu rumoren. Der Fisch war zwar sehr lecker, aber wenn man sieht, wie der Fisch auf den Märkten ohne Kühlung gehandelt wird, dann kann man schon nachdenklich werden. Zum Glück schaffe ich es gerade noch rechtzeitig ins Hotel.

Bilder: http://picasaweb.google.com/vbman60/Pattaya12012011#

13.1.11 07:07
 


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