Thailand 2009 Patong Beach, Phuket

 

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Donnerstag, 13.01.2011

Nachdem ich gestern wohl mit dem Fisch so meine Probleme hatte, stand mir heute mal der Sinn nach frischem Fisch. Also ab aufs Moped und zur „Pattaya Underwater World“. Die Underwater World ist ein recht großes Aquarium, durch welches man durch einen Glastunnel wandern kann. Man erhält dadurch den Eindruck, mitten drin im Geschehen zu sein. Schon ein faszinierender Anblick, wenn auf einmal ein großer Stingray oder ein Hai über Dir schwimmt. Die Haie, auch wenn sie durch die Glasscheibe größer wirken als sie tatsächlich sind, waren allerdings eher Baby-Haie. Die Anlage war nett, aber war man war in ca. 30 min durch – und das war wirklich der Schlurfschritt. Für 450 THB Eintritt ist das natürlich auf zahlungswillige Touristen ausgelegt. Wenn man mal ein Aquarium sehen will, das wirklich große Big Whites im Becken hat, dann muss nach Melbourne ins Aquarium, ist jetzt zwar nicht gerade um die Ecke, aber von Bangkok aus gerade mal schlappe 10h!

 

 

Auf dem Rückweg mache noch Halt beim Pattaya Floating Market. Das hat sich wirklich gelohnt. Ein riesengroßer Markt, der von unzähligen Kanälen durchzogen ist, die man mit dem Boot erkunden kann. Mit einem „richtigen“ Markt hat das allerdings nichts mehr zu tun, man muss sich das wie einen riesengroßen Souvenirshop im Teich vorstellen. Gleichwohl eine sehr farbenfrohe Veranstaltung mit vielen Eindrücken für alle Sinne. An allen Stegen liegen Boote, von denen man Köstlichkeiten frisch zubereitet bekommt. An einem Stand habe ich mir Krokodil am Spieß gegönnt, sehr lecker, recht festes Fleisch und recht aromatisch. An einem anderen Stand habe ich dann endlich die wirkliche „spicy“ Thaiwurst bekommen und zum Nachtisch dann noch etwas Kokosgebäck, das sehr schön auf einem Bananenblatt gereicht wurde. Mein Magen schien wieder auf der Reihe zu sein, alles bestens vertragen. Bis ich einen Stand entdeckte, an dem es alle möglichen Insekten und Larven gab. Meine Frage, ob das tatsächlich essbar wäre, wurde mir gleich eine Made zum Versuch angeboten. Ich habe freundlich abgelehnt. Man soll ja niemals nie sagen, aber bevor ich eine Kakerlake esse, würde ich lieber mit Anstand verhungern. Wenn man die Maden nur lange genug beobachtet, dann bekommt man auch das Gefühl, dass sie sich noch bewegen.

 

Am Abend treffe ich an einer Bierbar ein paar Deutsche, die zum Teil als Langzeiturlauber in Pattaya leben. Die Jungs wollen gerade zu einem Zug durch die Gemeinde aufbrechen und ich schließe mich einfach mal an. Wir landen in der Soi 6 in der Pook Bar. Ich gönne mir 1-2 Bier, beobachte die gymnastischen Übungen der „Damen“ an den Chromstangen und frage mich, ob ich im richtigen Film bin. Die Frage beantwortet sich relativ schnell, nachdem sich eine der Damen ziemlich eng an mich rankuschelt und gar nicht mehr von mir ablassen will. Mir war ja schon klar, dass ich in einer Ladyboy Bar gelandet bin. Aber die Lady nimmt plötzlich meine Hand und führt sie in ihren Schritt. Bei aller exotischen Neugier, aber eine Lady, die einen größeren Dödel als ich hat, muss jetzt wirklich nicht sein. Meine neuen Kumpels grinsen sich eins über mein dummes Gesicht und ich beschließe den Tag hier zu beenden. Ich gönne mir noch einen Absacker an der Bar vor dem Hotel und fange so langsam an, mich auf Bangkok zu freuen!

 

 

Bilder:  http://picasaweb.google.com/vbman60/Pattaya201113012011#

15.1.11 02:42
 


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